Paros

Nach einer unruhigen Nacht mit Südwind und Schwell in der Marina Naxos flüchten wir noch vor dem Frühstück wie dazumal Theseus von der Insel, nur lassen wir niemanden zurück. Naxos mag uns nicht und wir haben es nun mehrfach versucht, aber die Insel scheint unversöhnlich zu sein. Zwei schöne Segelstunden später fällt der Anker auf Paros, hier ist es paradiesisch, türkises Meer, rundum geschützt und traumhafte Landschaft, ein Platz zum Bleiben, selbst das Meer scheint schon wärmer zu sein, jedenfalls trau ich mich ins Wasser (Tadeja geht ja jeden Tag, die ist hier gnadenlos). Der kleine Ort Naousa ist wohl einer der hübschsten, die wir in Griechenland gesehen haben, ein Kleinod, zwar sehr touristisch aber wunderschön, sehr gepflegt und geschmackvoll. Wir treffen hier Vera und Karl auf ihrer KARMA und verbringen einige Tage gemeinsam. Fotos gibt es erst wenn das Internet merkbar zuverlässiger ist als die Mechaniker-truppe von Yakomos.  Morgen wollen wir am Moped die Insel erkunden und am Mittwoch wird es weiter Richtung Kythnos gehen, der Wind dreht auf Nord und wird stärker, als echte Bootscamper werden wir uns da wohl in Sicherheit bringen.

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